Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.Unfassbar: am Tierversuchslabor LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology) in Hamburg-Neugraben könnten aufgrund einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Hamburg wieder Tierversuche stattfinden!

Der Landestierschutzverband Niedersachsen fordert, dass bei Personen, gegen die ein rechtskräftiges Urteil oder Bußgeld aufgrund eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ausgesprochen wurde, eine bereits zuerkannte Sachkunde zum Halten eines Hundes widerrufen bzw. die Zulassung zum Erwerb der Sachkunde verweigert wird. Für diese Forderung hat der Landestierschutzverband eine Petition an den Niedersächsischen Landtag gerichtet mit dem Ziel, das Niedersächsische Hundegesetz entsprechend zu ändern. Die Petition finden Sie hier.

Der Bundesrat entscheidet am 5. Juni 2020 über die Fortsetzung der rechtswidrigen Haltungsform des Kastenstandes in der Schweinehaltung. Darauf macht der Landestierschutzverband Niedersachsen aufmerksam.

Der Landestierschutzverband Niedersachsen kritisiert, dass nach wiederholten Nutztierrissen durch den Landkreis Uelzen und dem Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU) die Tötung von zwei Wölfen (ein Rüde und eine Fähe) unter Aufgabe rechtstaatlicher Prinzipien genehmigt wurde.

Auch in der Stadt Seesen gibt es nun eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen. Der Rat der Stadt Seesen hat am 18. Dezember 2019 die entsprechende Änderung der Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung beschlossen. Dieser Beschluss ist vor allem auf die stetigen Bemühungen unseres Tierschutzvereins zurückzuführen.

Der Verein 'Stark für Tiere' rettet jährlich rund 2000 "ausrangierte" Legehennen vor der Tötung und vermittelt diese in ein artgerechtes, schlachtfreies Zuhause. Für die nächste Hennenrettung Anfang Januar im Kreis Gifhorn sucht der Verein dringend Lebensplätze für ca. 650 Legehennen. Abgegeben in ein artgerechtes Zuhause werden sie gegen Schutzvertrag und eine Spende. Zur Übergabe gibt es Sammeltransporte, darunter auch nach Goslar. Jeder, der auch nur zwei Hennen aufnehmen kann, ist bereits eine Hilfe für den Verein. Interessierte aus Goslar können sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an die Ansprechpartner Nina und Lara wenden. Weitere Infos gibt es unter www.stark-fuer-tiere.de/unsere-projekte/legehennen-rettungen/

Der Antrag an die Landesregierung war eindeutig: Jede Straßenmeisterei und Polizeidienststelle in Niedersachsen sollte mindestens mit einem Haustier-Chiplesegerät ausgestattet werden. Die Regierungskoalition hat diesen Antrag am 20. November unterbunden.

Auch in diesem Jahr findet wieder eine landesweite Katzenkastrations-Aktion für freilebende Hauskatzen statt. Vom 4. November bis 20. Dezember 2019 können Tierschutzvereine und Privatpersonen aufgefundene/zugelaufene freilebende (verwilderte) Hauskatzen, die sich keinem Besitzer zuordnen lassen, kostenlos von einem Tierarzt kastrieren lassen.

Im Oktober 2019 hat der Deutsche Tierschutzbund nach der ersten Hälfte der Legislaturperiode der Großen Koalition Bilanz gezogen. Diese fällt ernüchternd aus: Kaum eines der im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD angekündigten Tierschutzversprechen wurde angegangen – geschweige denn umgesetzt. An vielen Stellen droht die Große Koalition die Lage der Tiere sogar noch zu verschlechtern.

Quelle: Soko Tierschutz / FAKT / ARD-MediathekIm "Laboratory of Pharmacology and Toxicology" (LPT) im Landkreis Harburg sollen unter anderem zahlreiche Affen, Hunde und Katzen misshandelt worden sein. Ein Mitglied des Vereins 'Soko Tierschutz' hatte vier Monate lang undercover als Tierpfleger in dem Labor gearbeitet. Der Deutsche Tierschutzbund stellt Strafanzeige und fordert die Schließung des Labors.

Im Juni hat Patrick Courteaux, Chef des Hotels "Der Achtermann", eine an die Stadt Goslar gerichtete Petition gestartet, deren Ziel es ist, das Betteln mit Hunden in der Stadt zu verbieten. Wir als Tierschutzverein unterstützten diese Forderung, da wir in diesen Fällen das Tierwohl gefährdet sehen.

IHunde müssen generell gechipt, registriert und hundehaftpflichtversichert sein; seit nunmehr einem Jahr besteht im Stadtgebiet von Goslar für alle freilaufenden Katzen die Kastrations-, Chip- und Registrierungspflicht. Hat diese sinnvolle Verordnung etwas verändert? Werden jetzt mehr Katzen gechipt und kastriert?

Wer tut sowas? In der Zeit von Dienstagnachmittag (14. Mai), 16 Uhr, bis Mittwochvormittag (15. Mai), 9.15 Uhr, betraten unbekannte Täter eine Parzelle auf dem Kleingarten-Gelände an der Hildesheimer Straße in Goslar und töteten dort 20 Meerschweinchen! Wie die Goslarsche Zeitung berichtet, sei der Tod wahrscheinlich durch Genickbruch herbeigeführt worden. Die Polizei Goslar ermittelt und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums etwas gesehen haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 05321/339-0 zu melden.

UPDATE: Mittlerweile gibt es 1.700 Euro als Belohnung für Hinweise, die zur Ergreifung des Meerschweinchen-Mörders führen! Zunächst hatte Unternehmer Frank Lachmann aus Bad Harzburg 500 Euro ausgesetzt, unser Tierschutzverein hat diesen Betrag um 200 Euro aufgestockt. Nun hat die Tierschutzorganisation PETA auch noch 1.000 Euro dazugegeben, so dass sich der Gesamtbetrag auf 1.700 Euro summiert.

Der Deutsche Tierschutzbund und VIER PFOTEN haben im Winter 2018/2019 zum dritten Mal Kleidungsstücke mit Echtpelz auf ihre Kennzeichnung hin untersucht. Diese entsprach in 78 Prozent der Fälle nicht den Vorgaben der EU-Textilkennzeichnungsverordnung, wie die nun veröffentlichten Ergebnisse zeigen.

Der Deutsche Tierschutzbund hat die Versuchstierzahlen für 2017 veröffentlicht. Demnach bleibt der Verbrauch von Tieren zu wissenschaftlichen Zwecken auf einem konstant hohen Level: insgesamt 2.807.297 Tiere kamen in Tierversuchen zum Einsatz.

Haustiere brauchen an Silvester einen Rückzugsort | Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V. / EhrhardtLautes Feuerwerk, explodierende Knaller, zischende Böller – das alles sorgt an Silvester bei unseren Haustieren für Angst und Panik. Auch schon ab dem Verkaufsstart der Silvesterknaller am 28. Dezember sowie nach der Jahreswende muss man mit plötzlichem lauten Knallen rechnen. Tierhalter sollten versuchen, ihre Tiere während dieser Zeit möglichst vom Lärm der Knaller und Raketen abzuschotten.

Der Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. begrüßt die des Bundesrates in dem der Antrag von Niedersachsen (sowie die Anträge aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz), die Fortsetzung der Tierquälerei zu verlängern und mit der Lokalanästhesie eine weitere Tierquälerei einzuführen, keine Mehrheit erhalten hat.

Ferkel | Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.Mit einer Bundesratsinitiative will die bayerische Landesregierung das Ende der betäubungslosen Ferkelkastration um fünf Jahre hinauszögern. Dazu soll das Inkrafttreten des novellierten Tierschutzgesetzes, das ein Verbot der betäubungslosen Kastration ab 2019 vorsieht, bis Ende 2023 ausgesetzt werden. Presseberichten zufolge werden Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und weitere Länder die Initiative unterstützen.

Gemäß städtischer Verordnung ist es untersagt, wildlebende Tiere zu füttern; dies gilt auch für Wildvögel wie Enten. Pressesprecherin Vanessa Nöhr appeliert daher daran, sich mit der Entenfütterung auf Goslars Teichen und Seen zurückzuhalten: "Die Leute müssen verstehen, dass sie den Tieren damit keinen Gefallen tun – besonders wenn sie ihr verdorbenes Brot auf diesem Weg entsorgen. Denn durch die Überfütterung, also Überdüngung, wächst die Algenblüte und es reichert sich Faulschlamm im Teich an. Im Extremfall bilden sich Giftstoffe im Wasser."

In Deutschland unterzogen die Behörden im vergangenen Jahr rund 30.000 Betriebe mit landwirtschaftlichen Nutztieren einer Prüfung auf mögliche Missstände. In 6.127 Betrieben kam es zu Beanstandungen, in 1.220 Fällen wurden sofort Ordnungswidrigkeits- oder gar Strafverfahren eingeleitet – die meisten davon in Niedersachsen (296). Diese Zahlen gehen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen. Allgemein steht die Kritik im Raum, dass die Kontrollquoten zu niedrig und deren Qualtiät nicht ausreíchend seien; beispielsweise würden Betriebe in Bayern nur alle 48 Jahre von Amtsveterinären überprüft.