Aufgrund der hohen Reichweite veröffentlichen wir aufgefundene Tiere auf der Fundtier-Übersicht auf unserer Facebook-Seite. Wenn Sie ein Tier vermissen, schauen Sie bitte dort vorbei, ein eigener Facebook-Account ist dafür nicht notwendig. Falls Sie ein Tier wiedererkennen, melden Sie sich bitte im Tierheim unter 05321-40044.

Unter dem Slogan „Sau rauslassen“ legt der Bund nach Initiative Niedersachsens einen Ausstiegsplan aus dem Kastenstand vor. Sauen sollen zukünftig nur noch maximal 8 Tage in einem Kastenstand (einem nahezu körpergroßen Metallkäfig) fixiert werden dürfen. Diese begrüßenswerte Maßnahme bezieht sich aber lediglich auf die Haltung der Sauen während der Verweildauer im Deckzentrum - von den ca. 5 Wochen um Geburtstermin und Säugezeit, die eine Sau im sogenannten Ferkelschutzkorb zubringen muss, ist nicht die Rede. Der Abferkelbereich ist nicht im Tierschutzkonsens enthalten.

Futterspende aus WetzlarDiese Tage konnten sich unsere Tiere über eine Futterspende vom OBI-Baumarkt in Wetzlar freuen. Das hochwertige Tierfutter im Wert von etwa 700 Euro wurde uns von Jorn und Birgit Stark aus Asslar direkt ins Tierheim gebracht - über eine Distanz von rund 270 km!

Katzenschutzkampagne - Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.Anlässlich des Internationalen Tages der Katze am 8. August erinnert der Deutsche Tierschutzbund an das Leid der rund zwei Millionen Katzen, die allein in Deutschland auf der Straße leben. Unterernährt, krank und verletzt, führen die meisten Tiere täglich einen Kampf ums Überleben.

Staatsziel Tierschutz - Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.Vor genau 15 Jahren, zum 1. August 2002, ist das „Staatsziel Tierschutz“ im Grundgesetz in Kraft getreten. Was ein Meilenstein für den Tierschutz sein sollte, hat in der Praxis wenig bewirkt, kritisiert der Deutsche Tierschutzbund - und hofft auf Besserung nach der kommenden Bundestagswahl.

PumaPuma lebt seit 2014 in einer Pflegestelle usneres Tierschutzvereins. Nun belasten sie zusätzlich zu einer Arthrose und einer Asthmaerkrankung auch noch eine Herzerkrankung sowie eine Schilddrüsenüberfunktion. Wir hoffen auf eine Spende oder einen weiteren lieben Katzenpaten, um die deutlich gestiegenen monatlichen Kosten für Tierarzt-Behandlungen und Medikamente decken zu können.

2.500 Euro von Günther MetallAnlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums der Firma Günther Metall GmbH & Co.KG überreichte uns Geschäftsführer Jürgen Günther im Juli 2017 einen Scheck über 2.500 Euro. Anstelle einer Jubiläumsfeier spendete der Firmengründer das Geld für einen guten Zweck. Der Betrag wird auf dem Konto für den Neubau des Hundehauses verbucht.

Malträtieren Tierpfleger im Zoo Hannover junge Elefanten, um sie zu Kunststücken zu bewegen? Zumindest berichtete die ARD-Sendung "Report Mainz" in ihrer Ausgabe vm 4. April darüber. Der Redaktion wurden heimlich gedrehte Aufnahmen der Tierrechtsorganisation PETA vorgelegt, die dokumentieren sollen, wie unterschiedliche Pfleger Jungtiere mit einem so genannten Elefantenhaken schlagen. Der Beitrag ist in der ARD-Mediathek abrufbar. Die Geschäftsführung des Hannoveraner Zoos hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Dennoch: beim Betrachen der Aufnahmen bleiben Misstrauen und ein fader Beigeschmack zurück - und es schmerzt noch ein wenig mehr, weil viele aus unsere Region gerne und häufig den Zoo Hannover besuchen. Generell stellt sich die Frage: warum müssen Elefanten in einem Zoo überhaupt Kunststücke antrainiert werden?

TrixieDie etwa sechs Jahre alte Katzendame Trixie ist bereits zum zweiten Mal aus der Vermittlung zurück gekommen, da sie auf stressige Situationen sehr empfindlich reagiert. Wir wünschen uns für Trixie ein ruhiges Zuhause, ohne Kinder, mit Freigang.

Hufeisen zu Geld gemacht: Spende für unser TierheimEine Aktion, die uns sehr freut: Schülerinnen und Schüler der Adolf-Grimme-Gesamtschule (Goslar-Oker) haben Hufeisen aufgearbeitet und verkauft. Den Erlös in Höhe von 120 Euro haben sie unserem Tierheim gespendet.

Illegaler Welpenhandel - Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.Der Handel mit illegal importierten Welpen ist für kriminelle Organisatoren sehr lukrativ. Leidtragende sind die als „Gebärmaschinen“ missbrauchten Muttertiere und die in Massen „produzierten“ und durch Europa gekarrten Welpen, von denen viele frühzeitig sterben. Ertappt werden die skrupellosen Händler leider nur selten.

Anfang Dezember 2016 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichte Zahlen zeigen, dass der Verbrauch von Tieren zu wissenschaftlichen Zwecken auf hohem Niveau stagniert. Fast drei Millionen Tiere wurden 2015 genutzt – etwa genauso viele wie im Vorjahr. Erstmals wurde auch veröffentlicht, welchen Grad an Schmerzen, Leiden und Schäden die Tiere in den Versuchen ausgesetzt waren.

Zuständigkeit für Fundtiere ab Januar 2017Kommunen sind gesetzlich zur Unterbringung von Fundtieren verpflichtet. Verträge mit dem Tierheim regeln die Verwahrung, Versorgung und Pflege der Tiere sowie die Übernahme der Kosten. Da die bestehenden Verträge jedoch nicht kostendeckend waren, hat der Tierschutzverein diese zur Neuverhandlung gekündigt – mit dem Ergebnis, dass sich einige Kommunen für andere Vertragspartner entschieden haben.

Die Fundtierverträge regeln die Verwahrung, Versorgung, Pflege und Vermittlung von Tieren, die im Zuständigkeitsbereich der jeweils betroffenen Kommunen aufgegriffen werden. Die Aufnahme und Verwahrung der Fundtiere ist jedoch schon lange nicht mehr kostendeckend. Der Tierschutzverein hat diese Verträge mit den Kommunen zum 31. Dezember 2016 fristgerecht gekündigt.

Allein in Deutschland werden schätzungsweise 50 Millionen männliche Küken an ihrem ersten Lebenstag getötet, meist durch Begasung mit Kohlendioxid. Das brutale Häckseln der lebenden Tiere, das umgangssprachliche Kükenschreddern, ist ebenso gängige Methode – jetzt sogar mit juristischem Freibrief.

Entwurf zum Hundehaus-NeubauDas bestehende Hundehaus im Goslarer Tierheim erfüllt schon seit Jahren nicht mehr die Anforderungen an eine für die Tiere angemessene Unterbringung. Ein Neubau ist dringend erforderlich, doch die dafür aufzubringende Gesamtsumme kann der Verein mit eigenen Mitteln nicht stemmen. Die Kommunen, die den Tierschutzverein mit der Aufnahme der Fundtiere beauftragt haben, stehen in der Verantwortung.

Da immer wieder Tiere vor oder auf dem Tierheimgelände ausgesetzt bzw. angebunden werden, sind wir leider gezwungen, das Tierheim-Gelände jetzt per Videokameras zu überwachen. Die Kameras sind 24 Stunden aktiv. Im Falle eines ausgesetzten Tieres wird das Bildmaterial an die Polizei weitergegeben. Diese Maßnahme ist leider notwendig, weil offenbar eine steigende Zahl von Personen glaubt, das Aussetzen vor dem Tierheim sei ein "besserer Kavaliersdelikt" - dem ist nicht so! Nach § 18 des Tierschutzgesetzes kann das Aussetzen eines Haustieres mit Haft oder einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Obendrein beugt die Kameraüberwachung auch dem Vandalismus auf dem Gelände vor.

Spendenübergabe Familie BubenzerZum „Tag der offenen Gartenpforte“ begrüßete Familie Bubenzer aus Vienenburg in diesem Jahr etwa 100 Gäste in ihrem prachtvollen Garten - und hat dabei wieder besonders an die Schützlinge des Goslarer Tierheims gedacht. Dank kleiner Geldspenden für die Kuchen- und Kaffetafel kamen insgesamt stolze 217 Euro zusammen.

Katzenrettung am EFZNAnfang September 2015 wurden fünf Katzenkinder aus Wasserrohren am Goslarer Energieforschungszentrum (EFZN) gerettet - mit Hilfe der Feuerwehr, einem Kamera-Roboter und unerwartet viel Geduld.

Foto mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Tierschutzbund e.V.Man sieht das Zirkus-Plakat, und die Kinderaugen beginnen zu strahlen. Es macht ja auch Freude zu sehen, wie die warmherzigen Dickhäuter Kunststückchen vorführen. Doch wie viel Spaß macht das den Elefanten? Unsere Jugendgruppe bezieht eindeutig Stellung und bittet: meiden Sie Zirkusse mit Wildtieren!

Kann so nicht bleiben: das alte Hundehaus im Tierheim GoslarDer Neubau eines Hundehauses für unser Tierheim ist alternativlos. Der Verein selbst hat dafür bereits 50.000 € aus eigenen Mitteln und rund 15.000 € über zweckgebundene Spenden für den Neubau zurückgelegt. Nur: das reicht nicht! Denn die Anforderungen an ein solches Bauvorhaben sind extrem hoch, und die Unterstützung der Kommunen ist bislang alles andere als ermutigend.